Die Kultur des Weins hat in Klöstern eine lange Tradition.
So besaßen auch die Augustiner Chorherren seit ihrer Gründung Weinberge und produzierten ihren eigenen Wein. Das Kloster der Chorherren wurde 1806 aufgelassen und 1845 von Benediktinermönchen der Abtei Muri in der Schweiz übernommen.
30 Hektar klostereigene Weinberge bilden die Grundlage für die Qualitätsweine der Klosterkellerei Muri-Gries.
In den letzten Jahrzehnten hat sich ein konsequentes Qualitätsdenken durchgesetzt. Dabei wurde verstärkt auf die alten, oft vernachlässigten einheimischen Rebsorten gesetzt.
Muri-Gries ist heute ein klassischer Rotweinbetrieb mit einem Anteil von 85 Prozent Rot- und 15 Prozent Weißweinen. Bei den Roten dominiert mit 80 Prozent ganz eindeutig die autochthone Rebsorte Lagrein. Den Rest teilen sich Vernatsch mit St. Magdalener, Blauburgunder und Rosenmuskateller. Bei den Weißweinen stehen Weißburgunder, Pinot Grigio, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt.
Das Weingut MURI-GRIES umfasst 60 Hektar Weinberge in besten Lagen in und um Bozen sowie in der Gemeinde Eppan. Die klösterlichen Weinberge zeichnen sich durch bestes Terroir aus, beanspruchen ausgezeichnete Bodenqualitäten für sich und profitieren von den günstigen klimatischen Bedingungen.
Eine 2,7 Hektar große historische Einzellage, eine Herzensangelegenheit und Herausforderung sowie nichts Geringeres als die Kür unserer Arbeit im Weinberg. Durch die alte Klostermauer abgeschottet, ist dieser Weingarten für das Lagenprojekt geradezu prädestiniert. Über 20 Jahre lang hat Muri-Gries hier geforscht, ausgebaut, selektiert und verbessert. Die Qualität und Durchlässigkeit des Bodens sind seit jeher hervorragend. Die benachbarte Talfer liefert reines Schwemmmaterial und die Sonne schenkt weit über den Sommer hinaus Wärme und Licht. So entstehen optimale Bedingungen für einen ausgezeichneten Wein: den Lagrein Riserva Weingarten Klosteranger.