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Das Weingut Chiarlo wurde im Jahr 1956 von Michele Chiarlo in Calamandrana, in der Region Monferrato im Piemont, gegründet.

Die Weine stammen von 150 Hektar Weinbergen (70 davon im Besitz des Unternehmens) zwischen Langhe, Monferrato und Gavi, in den wichtigsten Crus des Piemonts.

Die Philosophie des Weinguts besteht darin, sowohl im Weinberg als auch im Weinkeller konsequent Entscheidungen zu treffen, die der Tradition, der Geschichte der Weinberge und der Qualität den Vorrang vor der Quantität geben.

Die Reinheit und die Güte der im Weinberg geernteten Trauben sind die Grundlage für die Arbeit im Weinkeller. Dabei wird auf den Einsatz von Holz seit jeher nur begrenzt zurückgegriffen.

Der erste von Michele Chiarlo produzierte Barolo-Jahrgang datiert auf das Jahr 1958. In den 1980er Jahren zählte das Unternehmen zu den Pionieren in Italien, die die Ausdünnung im Weinberg praktizierten, um eine höhere Qualität und Reife der ausgewählten Trauben zu erreichen. 1988 wurde ein Weingut im Cru Cerequio in La Morra und 1989 ein Weinberg in Cannubi erworben. Hierbei handelt es sich um zwei der geschichts- und prestigeträchtigsten Weinanbaugebiete des Barolo-Gebietes.

Im Jahr 1995 erfolgte der Erwerb von La Court, einem herrlichen 20-Hektar-Anwesen im historischen Herzen der Appellationen Barbera d’Asti und Nizza DOCG.

In den 1990er Jahren traten die beiden Söhne von Michele, Stefano und Alberto, in das Unternehmen ein. Während sich ersterer um die landwirtschaftliche und önologische Seite kümmert, ist letzterer für die kommerzielle und marketingbezogene Seite zuständig. Im Jahr 2011 gründeten sie das Palás Cerequio, das erste Relais, das sich ganz dem Barolo widmet und im Herzen des gleichnamigen Cru liegt. Ihr Bestreben war es, „die Weinberge zum Leben zu erwecken“.

Offizielle Website - Offizielle Website -
Adresse

Strada Statale Nizza Canelli - 14042 Calamandrana (Asti)

E-Mail-Adresse

info@chiarlo.it

Telefonnummer

+39 0141 769030

Michele Chiarlo: ein Beispiel für Tradition, Innovationund Liebe zur Heimat.

Es gibt Menschen, die ihre Zeit nicht nur erleben, sondern aktiv gestalten und dabei tiefe Spuren im Weinbau, in ihrer Region und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. Michele Chiarlo war einer von ihnen.

In den Hügeln des Monferrato geboren und aufgewachsen, ging Chiarlo seinen Weg mit stiller Hingabe und klarer Vision. Seit der Gründung seines Weinguts im Jahr 1956 war es sein Ziel, nicht einfach nur Wein zu produzieren, sondern mit jeder Flasche von seiner Region zu erzählen. Er verstand es, sein Land mit Feingefühl, Respekt und Weitblick zu interpretieren. Die Hügel der Langhe und des Monferrato waren für ihn kein bloßer Arbeitsplatz, sondern ein lebendiges Erbe, das es zu bewahren und durch den Wein zu erzählen galt. Jede Flasche trug ein Stück seiner Philosophie in sich: Authentizität, Eleganz und Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln.

Er liebte seine Weinberge und seine Heimat und war stolz darauf, dazu beigetragen zu haben, dass sie zum UNESCO-Weltkulturerbe wurden.

Sein Beitrag beschränkte sich jedoch nicht auf die Weinproduktion. Michele Chiarlo war ein Förderer der Weinkultur als Ausdruck von Kunst und Identität. Er glaubte an den Wert der Schönheit und unterstützte Initiativen, die Kunst, Landschaft und Tradition miteinander verbanden. Er verwandelte seine Weingüter in Orte der Begegnung zwischen Natur und Kreativität. So förderte er beispielsweise das Projekt „Arte in Vigna“, das zeitgenössische Kunst und Weinbaulandschaft vereint und den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bietet.

Wer ihn kannte, erinnert sich nicht nur an den Fachmann, sondern vor allem an den Menschen: leidenschaftlich, neugierig und tief mit seiner Familie und seiner Heimat verbunden. Seine Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken, ohne die Vergangenheit zu vergessen, ist ein wertvolles Erbe für die neuen Generationen.

Wenn wir seiner Gedenken, dann feiern wir nicht nur das, was er aufgebaut hat, sondern auch die Art und Weise, wie er es getan hat: mit Hingabe, Respekt und Liebe für das, was wirklich zählt. Sein Name wird weiterleben – in den Weinen, die seine Handschrift tragen, in den Landschaften, zu deren Aufwertung er beigetragen hat, und in den Menschen, die ein Stück des Weges mit ihm gegangen sind. Denn manche Geschichten enden nicht, sondern gehen still weiter – in jedem Schluck und in jeder Erinnerung.

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